Mitgliederversammlung des HPVN am 2. April 2025

Am 2. April 2025 nahm ich an der Mitgliederversammlung des Hospiz – und Palliativverbandes Niedersachsen e.V. (HPVN) für unseren Verein teil, der als Mitglied im HPVN stimmberechtigt für Entlastungen des Vorstandes ist.
Der Ablauf dieser Mitgliederversammlung ähnelt dem unserer eigenen: Begrüßung/Feststellung, Tätigkeitsbericht des Vorstandes, Finanzen, Bericht Kassenprüfer, Entlastung Vorstand etc.
Des Weiteren wurde berichtet bzw. informiert zu einem Rahmenkonzept Trauerqualifizierungen und zum Abschluss des GVP-Projektes. Separat berichtete der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen über laufende und geplante Projekte.
Am Nachmittag waren die Teilnehmenden in einem World Café über Gruppenarbeit zum Thema "Arbeit an Schutzkonzepten" gefragt.
Als „Schatzmeister“ unseres Vereins und auch hinsichtlich meiner persönlichen Qualifizierung bin ich natürlich von den Kernkompetenzen, die die Arbeit sowohl in unserem Verein als auch im HPVN ausmachen, weit entfernt. Trotzdem konnte ich mich an diesem Tag in den gesetzten Rahmen einbringen und für unseren Verein und mich persönlich einiges „mit nach Hause nehmen.“
In persönlichen Gesprächen fachsimpelte ich mit anderen „Schatzmeistern“ oder wurde über die Arbeit des Landesstützpunktes informiert (z.B. über das Angebot eines Online-Stammtisches für Vorstände). Über eine Schwerpunktdiskussion erfuhr ich, dass eine verstärkte Tendenz zur erschwerten Trauerbegleitung (Suizid, Kindestod) besteht. Hier sind die üblichen Qualifizierungen nicht mehr ausreichend. An den vier Ständen des World Cafés fanden am Nachmittag rege Diskussionen zum Gewaltverständnis statt (Was ist Gewalt, wie Gewalt verhindern, wie Mitarbeiter oder sich selbst schützen…).
Darüber hinaus sammelte ich diverse Flyer ein zur Hospiz- und Palliativarbeit, u.a. in französischer Sprache. Da ich im Moment meine Französischkenntnisse auffrische und oft in Frankreich bin, bin ich nun für alle Eventualitäten mit den korrekten Termini gewappnet, sollte ich im Urlaub einmal nach meiner ehrenamtlichen Tätigkeit gefragt werden.
Text: Andreas Rother (Schatzmeister)