Wir danken der Volksbank BraWo, unserem wichtigen Kooperationspartner für eine Spende von 5000 Euro.

Unserem langjährigen Kooperationspartner, präziser, unserem langjährigen Unterstützer, der Volksbank BraWo Gifhorn, sind wir besonders dankbar. Die in diesem Jahr gespendeten 5000 Euro, sind dabei „nur“ die Spitze der Unterstützung.

Thomas Fast, Leiter der Direktion Gifhorn der Volksbank BraWo (li.) übergibt Ingrid Pahlmann
und Heinrich Heins von der Hospizarbeit Gifhorn e.V.
symbolisch die Spende von 5.000 Euro.
                                                                                             Foto: Volksbank BraWo

Regelmäßig stellt die Volksbank Gifhorn der Hospizarbeit ihren Vortrags- und Konferenzsaal zur Verfügung. So dass wir in einer angenehmen Atmosphäre, mit ausreichend Platz, die Informationsabende für unsere ehrenamtlichen Begleiter durchführen können. Unsere Mitgliederversammlung einen Raum hat. Wir Vortrags- und Informationsveranstaltungen für ein breites Publikum anbieten können. Als I-Tüpfelchen stehen für diese Veranstaltung Erfrischungsgetränke bereit.

Darüber hinaus stellt uns die Volksbank ein Fahrzeug für unseren Vereinsbetrieb zur Verfügung.

Die gespendete Geldsumme trägt dazu bei, unsere vielfältigen Angebote und Aufgaben im Umfeld der Hospizarbeit zu finanzieren. Dies sind z.B.:

  • regelmäßig Trauercafé und Trauertreff anbieten,
  • Beratung zur Patientenverfügung durchführen,
  • Ausflüge und Aktionen mit schwerstkranken Kindern und Geschwisterkindern (Besuch im Zoo, der Autostadt, …) unternehmen,
  • Schulungskurse zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter ausrichten (teilweise Wochenendveranstaltungen inkl. Übernachtungen und Verpflegung),
  • die Ausbildung von Trauerbegleiter/innen finanzieren,
  • Fortbildungen unserer Koordinatorinnen gewährleisten,
  • ins Leben rufen neuer Projekte (z.B. Hospiz macht Schule, Advance Care Planning).

Diese Angebote und Aufgaben sind nicht Gegenstand der Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach dem Sozialgesetzbuch. Sie sind aber neben unserem Schwerpunkt, der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen mit ihren Angehörigen und Zugehörigen, unerlässlich, um unsere Aufgabe zu erfüllen und den Menschen eine umfassende Unterstützung zu bieten.

 

Herzlich Dank der Volksbank!

 

 

 

 

Spendenübergabe an der Grundschule „Am Zellberg“ in Meine.

Am Anfang stand eine Idee, am Ende eine unglaubliche Spendensumme. Die Idee war, eine AG „Kinder helfen Kinder“ zu gründen, an welcher Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klassen der Grundschule am Zellberg in Meine teilnehmen konnten. Ihre Lehrerin Anna Peter nahm sich der Sache an und stellte den Kontakt zu der Hospizarbeit her, für die die erhofften Spenden gedacht waren. Zunächst stellten die Kinder ein Büchlein mit eigenen Beiträgen her, für das sie Geld einnahmen, dann sammelten sie Spenden bei umliegenden Betreiben und schließlich organisierten sie einen Sponsorenlauf für die ganze Schule.

Bei einer Feier in der Turnhalle mit Schüler, Eltern und Lehrern wurde das Ergebnis verkündet:

9010,94 Euro

Der neue Vorstand stellt sich vor und bittet um Unterstützung bei der Suche neuer Büroräume.

Der Vorstand

Am 09. Juni hat sich der neue Vorstand der Hospizarbeit Gifhorn der Presse vorgestellt. Der Vorstand besteht aus neun Mitgliedern.

Den Vorstand führt nun Ingrid Pahlmann. Sie stellt sicher, dass sich weder an der kollegialen und runden Zusammenarbeit etwas ändert noch am Auftrag, sterbenskranke Menschen allein am Lebensende zu lassen. Ihre Entscheidung die Leitung von Ewa Klamt zu übernehmen begründet Ingrid Pahlmann so: „Im Bundestag habe ich die Diskussion über Sterbehilfe mitgemacht. Zudem verändert sich die Situation der Pflege im ländlichen Raum. Die klassische Familienpflege ist immer weniger möglich, wenn die Kinder weit weg sind.“

Stellvertretender Vorsitzender ist weiterhin Dr. Johannes Reisch als Verbindung zum Palliativnetzwerk.

Schatzmeister bleibt Feodor Fechner.

Hartmut Krämer bildet auch in Zukunft das Bindeglied zum Seniorenbeirat  der Stadt und unterstützt, wo immer Not am Mann ist.

Pastor Georg Julius bildet weiterhin die Verbindung zur Kirche und begleitet die Ehrenamtlichen in besonderen Situationen.

Christiane Lehmann gehört nun als neue Sprecherin der ehrenamtlichen Begleiter dem Vorstand an. Ihr Credo lautet: „Die Hospizbewegung  ist eine Bürgerbewegung. Ehrenamtlichkeit muss unbedingt erhalten bleiben.“

Pädagogin Dr. Dagmar Borowsky möchte nach ihrem Eintritt in den Vorstand die Informationsarbeit des Hospizvereins in den Schulen weiter intensivieren.

Josephine Streit möchte etwas zurückgeben, ihre Mutter sei im Hospiz gestorben. Sie wird in die Netzwerkarbeit des Vereins einsteigen und sich bei der Schulung und Fortbildung der Ehrenamtlichen einbringen.

Heinrich Heins wird sich um die EDV-Belange des Vereins und den Datenschutz kümmern, den Internetauftritt und Facebook betreuen.

Die Raumsituation

„Die Anfrage nach unserer Arbeit steigt, weil die Unterstützung der Hospizarbeit immer mehr in die Öffentlichkeit kommt“, berichtet Jeannette Ehlers. 46 ehrenamtliche Begleiter und 310 Vereinsmitglieder engagieren sich. „Im Herbst beginnen wir mit einem neuen Vorbereitungskurs“, freut sich Ingrid Pahlmann.

Inzwischen weiß die Hospizarbeit auch kaum noch, wie alle Tätigkeiten in den beengten Räumlichkeiten bearbeitet werden sollen.

„Wir brauchen dringend mehr Platz“, sagt Ingrid Pahlmann und hofft,  möglichst in Innenstadtlage und barrierefrei, neue Räume mieten zu können,

„100 Quadratmeter wären gut“, ergänzt Jeannette Ehlers.

(Teilweise Zitate GR 11.07.2018, AZ 10.07.2018; Foto: Ch. Franz, GR)