Sonnen-Kekse für die Kinderhospizarbeit: Bäckerei Leifert startet Aktion in allen Filialen

Unterstützung für Familien: In der kommenden Woche fließen für jeden verkauften Keks 50 Cent an die Hospizarbeit

Gifhorn. Aktion rund um den deutschen Kinderhospiztag: In der Woche vom 5. Februar bis zum 10. Februar werden in allen Filialen der Bäckerei Leifert Sonnen-Kekse zugunsten der Kinderhospizarbeit verkauft. Die Gifhorner Hospizarbeit gehört dem Netzwerk SONne für ambulante Kinderhospizarbeit in Süd-Ost-Niedersachsen an.

Die Gifhorner Vorsitzende Ewa Klamt hatte die Idee, die Bäckerei Leifert für eine Aktion mit ins Boot zu holen. Ziel sei es, auf die Arbeit und die Anliegen der Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen. „Wir helfen Familien, in denen ein Kind geboren wurde mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung“, sagt Ewa Klamt. Kinderhospizbegleiter mit spezieller Ausbildung kämen als Unterstützung in die Familien. „Es geht dabei um die erkrankten Kinder, aber auch um deren Geschwister und Eltern“, erläuterte die Vorsitzende.

Anette Leifert, Geschäftsführerin der Bäckerei Leifert, betont: „Uns als Familienunternehmen ist es wichtig, gerade auch Familien zu unterstützen.“ Sohn Nils Leifert habe daher die Idee entwickelt, zugunsten der Aktion mit der Gifhorner Hospizarbeit Kekse zu backen – und zwar in Form des Logos des Netzwerkes SONne, eben der Sonne. „Von jedem Keks für 75 Cent fließen 50 Cent an die Hospizarbeit“, sagt Anette Leifert.

Ewa Klamt freut sich sehr über die Unterstützung: „Es ist ganz toll, dass die Familie Leifert so spontan mitgemacht hat. Sie hat quasi die Sonne im Herzen“, lobte sie. Neben den Keksen wird es in der Woche vom 5. Februar bis 10. Februar in den Filialen auch die Informationsblätter der Hospizarbeit geben. cn

AZ 30.01.2018

 

Aktion für die Kinderhospizarbeit: Ewa Klamt (r.) und Anette Leifert zeigen die Kekse, mit denen die

Bäckerei Leifert die Kinderhospizarbeit unterstützt.        Chris Niebuhr

Sonnenkekse geben kranken Kindern Hoffnung

Die Bäckerei Leifert unterstützt die Hospiz-Kooperation Sonne in der Region.

Gifhorn. Der Verein Hospizarbeit Gifhorn und die Bäckerei Leifert machen aus dem deutschen Kinderhospiztag am Sonnabend, 10. Februar, eine ganze Aktionswoche. In allen Filialen des Gifhorner Familienunternehmens gibt es vom 5. Bis 10. Februar die Informationsblätter der ambulanten Kinderhospizarbeit Süd-Ost-Niedersachsen „Sonne“.

Dazu hat Leifert das Stichwort Sonne auf handwerklich-kreative Art wörtlich genommen, wie Geschäftsführerin Anette Leifert zeigt: „Wir backen Kekse aus Butter-Mürbeteig und verzieren sie knallgelb mit einem Sonnengesicht.“ Die Idee hatte ihr Sohn Nils als geschäftsführender Inhaber Vom Verkaufspreis von 75 Cent pro Stück gehen 50 Cent an den Verein. „Wir wollen als Familie Familien unterstützen“, sagt Leifert. „Es ist toll, dass Sie gleich gesagt haben, da machen wir mit“, freute sich Hospizvereinschefin Ewa Klamt. Die speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Kinderhospizbegleiter unterstützen Familien, deren Kinder mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung kämpfen, manchmal schon von Geburt an. Die langfristig angelegte Hilfe gilt nicht nur für den kleinen Patienten, sondern auch den Eltern und speziell den Geschwistern in der Sondersituation. Klamt: „Sie kommen sehr schnell zu kurz“. In der Kinderhospizarbeit kooperiert der Gifhorner Verein mit fünf weiteren in der Region. cf

Gifhorner Rundschau 26.01.2018

 

 

Vorsitzende Ewa Klamt vom Verein Hospizarbeit (rechts) und Geschäftsführerin Anette Leifert zeigen die Sonnenkekse der Aktionswoche.

Projekt Wunschmomente: DRK erfüllt Sterbenskranken letzte Wünsche

Gifhorn.  Die Bereitschaft des Kreisverbandes Gifhorn fährt Menschen, die durch das Palliativ- und Hospiznetz Gifhorn betreut werden, zu ihren Lieblingszielen.

Von Daniela König

Gifhorn. Einmal noch zu Rocken am Brocken in den Harz, ins Lieblingscafé in der Natur, ein besonderes Fest erleben oder eine charmante Stadt besuchen – solche und ähnliche Wünsche möchte der DRK-Kreisverband Gifhorn Menschen erfüllen, die sterbenskrank sind. Deshalb bringen geschulte Ehrenamtliche ab dem kommenden Jahr im Rahmen ihres neuen Projektes „Wunschmomente“ Menschen, die durch das Palliativ- und Hospiznetz Gifhorn betreut werden, zu ihrem Lieblingsort und begleiten sie während der unvergesslichen Stunden. Die Fahrgäste werden im Rettungswagen zum Ziel gebracht, zwei Mitglieder der DRK-Bereitschaft sind immer dabei - genauso wie eine Begleitperson desjenigen, der einen besonderen Tag erleben wird. „Wir sind insgesamt 100 aktive Mitglieder, fangen mit fünf bis sechs Ehrenamtlichen an. Der Umgang mit Palliativpatienten wird für uns eine Herausforderung sein, weil es neu für uns ist, aber wir gehen das sehr gern an“, berichtete David Skiba von der DRK-Bereitschaft.

Vor der entscheidenden Fahrt steht immer ein Kennenlernen an, um zu schauen, ob die Chemie Stimmt, um Vertrauen aufzubauen - und natürlich, um die Bedürfnisse des Fahrgastes genau zu kennen - zum Beispiel, ob er bestimmte Medikamente benötigt. „Bei spezielleren, schweren Touren wird uns auch Dr. Dreyer aus Groß Oesingen begleiten.“ Die DRK-Begleiter werden bewusst keine orangenen Leuchtwesten tragen, sondern auf ein neutrales, freundliches hellblau in ihrer Kleidung setzen, verrät Skiba. Auch der Rettungswagen wird optisch angepasst. Jedes DRK-Mitglied absolviert mindestens vier Palliativfahrten, bevor er auf Reise geht, und durchläuft Schulungen. Zunächst sind nur Tagesfahrten geplant. Je nachdem, wie groß die Nachfrage ist und wie es mit den Touren läuft, könnten später auch Fahrten mit Übernachtungen folgen. Dann könnten es auch mehr als zwölf Touren im Jahr sein.

Gifhorner Rundschau 15.12.2017

 

 

Der DRK-Kreisverband Gifhorn sowie dıe Koordinatorinnen des Palliatıv und Hospiznetzes Gifhorn sind startklar und wollen lm Januar mit ihrem Projekt „Wunschmomente“ loslegen