Ein Filmabend mit Popcorn

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereins hat mit Unterstützung des Büros zu einem Filmabend im Seminarraum des Hospizhauses Gifhorn geladen. Es wurde der Film "Blaubeerblau" gezeigt und stilecht natürlich Popcorn dazu gereicht.
Der deutsche Fernsehfilm Blaubeerblau erzählt die Geschichte des schüchternen Architekten Fritjof, der eher zurückgezogen lebt und sich schwer damit tut, sein eigenes Leben aktiv zu gestalten. Als er den Auftrag erhält, ein Hospiz zu vermessen, wird er erstmals intensiv mit dem Thema Tod konfrontiert. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Schulkameraden Hannes, der schwer an Krebs erkrankt ist.
Durch die Freundschaft zu Hannes und die Begegnungen mit den Hospizbewohnern beginnt Fritjof langsam, seine Ängste zu überwinden und sein Leben bewusster wahrzunehmen. Besonders Hannes’ letzter Wunsch bringt ihn dazu, über sich hinauszuwachsen. Der Film verbindet ernste Themen wie Sterben und Vergänglichkeit mit warmherzigem Humor und zeigt, wie Menschen durch schwierige Erfahrungen neuen Lebensmut finden können.
Es war ein schöner Abend. Trotz des Themas wurde viel gelacht.
Ein Angebot, das begeistert

Einmal noch ans Meer fahren, ein Ausflug in die Berge, das Elternhaus sehen, ein Konzert erleben, Kaffee und Kuchen im Lieblingscafé genießen oder ein spannendes Fußballspiel im Stadion verfolgen.
Diese und andere Wünsche erfüllt der DRK Kreisverband Gifhorn Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. Der Fahrgast wird durch qualifizierte Ehrenamtliche des DRK Kreisverbandes Gifhorn und ggf. ehrenamtlich Begleitende unseres Vereins begleitet. Die Fahrt findet in der Regel am Wochenende statt und sollte mit Hin- und Rückfahrt innerhalb eines Tages realisierbar sein. Das Angebot ist für den Fahrgast und eine Begleitperson kostenlos.
Gestern wurde der neue Wünschewagen der Öffentlichkeit vorgestellt. Nichts erinnert mehr an einen Krankenwagen. Nicht einsehbare Panoramafenster, Verkleidung der technischen Geräte und ein schön gestalteter Innenraum macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Ein Angebot, dass man nutzen sollte.
5. Ehrenamtstag auf Burg Warberg

Für den 5. Ehrenamtstag am 25. April 2026 auf Burg Warberg wurde unter der Leitung unseres Vereins ein Programm um Haltung, Begegnung und Perspektivwechsel in der Hospizarbeit zusammengestellt, denn: „Haltung haben bedeutet, anderen Halt geben zu können“ (Helmut Glaßl).
Der Tag begann mit einem offenen Ankommen und ersten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre. Nach der offiziellen Begrüßung leitete ein vielseitiges Vortragsprogramm in das zentrale Thema des Tages ein: „Hospiz(arbeit) ist Haltung“
Gerhard Stolz zeigte in seinem Vortrag „Eine Frage der Haltung“, wie eine hospizliche Haltung Orientierung für ein respektvolles und wertschätzendes Zusammenleben geben kann. Im Anschluss regte Renate Lohmann mit „Ich bin nicht krank – ich sterbe nur“ dazu an, den Blick auf das Lebensende zu verändern und Sterben als Teil des Lebens bewusster wahrzunehmen. Beide Vorträge boten Raum für Fragen und anschließendem persönlichen Austausch.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen und so unterschiedliche Impulse aus dem Ehrenamtstag mitzunehmen.
In insgesamt sechs Workshops konnten die Teilnehmenden individuelle Schwerpunkte setzen und sich aktiv einbringen.
Der Tag begann mit einem offenen Ankommen und ersten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre. Nach der offiziellen Begrüßung leitete ein vielseitiges Vortragsprogramm in das zentrale Thema des Tages ein: „Hospiz(arbeit) ist Haltung“
Gerhard Stolz zeigte in seinem Vortrag „Eine Frage der Haltung“, wie eine hospizliche Haltung Orientierung für ein respektvolles und wertschätzendes Zusammenleben geben kann. Im Anschluss regte Renate Lohmann mit „Ich bin nicht krank – ich sterbe nur“ dazu an, den Blick auf das Lebensende zu verändern und Sterben als Teil des Lebens bewusster wahrzunehmen. Beide Vorträge boten Raum für Fragen und anschließendem persönlichen Austausch.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen und so unterschiedliche Impulse aus dem Ehrenamtstag mitzunehmen.
In insgesamt sechs Workshops konnten die Teilnehmenden individuelle Schwerpunkte setzen und sich aktiv einbringen.
Das Themenspektrum war breit gefächert: So vertiefte Gerhard Stolz in seinem Workshop „Haltung bewahren oder Fassung verlieren?“ die Inhalte seines Vortrags. Mit „Worte sind Fenster oder sie sind Mauern…“ vermittelte Ingrid Rehfeldt Einblicke in die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Unter dem Titel „Rosabrille oder Perspektivwechsel“ setzte sich Renate Lohman – aufbauend auf ihren Vortrag „Ich bin nicht krank – ich sterbe nur“ – mit dem Einfluss persönlicher Einstellungen auf die eigene Wahrnehmung auseinander. Im „Der letzte öffentliche Auftritt“ rückte Christiane Widdrat die bewusste Gestaltung des Lebensendes in den Mittelpunkt und gab Impulse zur eigenen Abschiedskultur. „Seelensport“ mit Tatiana Döring verband Bewegung mit innerer Stärkung und lud dazu ein, Körper und Emotionen in Einklang zu bringen. Der Workshop „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“ von Volker Schmuck, eröffnete anhand des Märchens Die Bremer Stadtmusikanten neue Perspektiven auf Gemeinschaft und das Lebensende.
Der Tag klang in einer herzlichen Atmosphäre bei Kaffee und Keksen aus. Neben den inhaltlichen Impulsen war vor allem der Austausch untereinander ein zentraler Bestandteil des Tages. Viele Gespräche, neue Denkanstöße und das Gefühl von Gemeinschaft machten den Tag besonders wertvoll.
Herzlichen Dank an alle, die den 5. Ehrenamtstag wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung für die ehrenamtlich Mitarbeitenden in der ambulanten Hospizarbeit gestaltet haben.
Der Tag klang in einer herzlichen Atmosphäre bei Kaffee und Keksen aus. Neben den inhaltlichen Impulsen war vor allem der Austausch untereinander ein zentraler Bestandteil des Tages. Viele Gespräche, neue Denkanstöße und das Gefühl von Gemeinschaft machten den Tag besonders wertvoll.
Herzlichen Dank an alle, die den 5. Ehrenamtstag wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung für die ehrenamtlich Mitarbeitenden in der ambulanten Hospizarbeit gestaltet haben.
Wir danken den Förderern für die finanzielle Unterstützung, ohne die der Tag nicht hätte stattfinden können.

Messe Leben und Tod in Bremen

Die Messe „Leben und Tod“ in Bremen fand dieses Jahr im April statt und hatte mit über 140 Ausstellern und rund 60 praxisnahen und interaktiven Fachvorträgen und Workshops aus allen Themenbereichen den zahlreichen Besuchern wieder viel zu bieten.
Der Interessierte konnte sich über entsprechende Produkte und Handwerkskunst informieren. Klangschalen, Aromaöle, Urnen, Schmuck und vieles mehr fanden lebhafte Begeisterung. Verlage boten für Erwachsene und Kinder Bücher und Ratgeber zu den Themen.
Vereine, Selbsthilfegruppen oder Glaubensgemeinschaften präsentierten hier ihre Inhalte, um aufmerksam zu machen oder sich zu vernetzen. Auch innovative Start-Ups waren auf der Messe und präsentierten ihre neuen Ideen. Wechselnde Fotoausstellungen, Installationen oder interaktive Mitmach-Angebote wie das Sargbemalen oder das Basteln von Erinnerungskerzen boten neue Zugänge zu den Themen dieser Messe. Live-Musik war ebenfalls ein fester Bestandteil des Programmangebots. Die Vorträge boten Orientierung und Denkanstöße und die Möglichkeit an den persönlichen Erfahrungen der Referenten teilhaben zu dürfen.
Das Schwerpunktthema 2026 lautete „Grenzgänge“. Es ging um das Spannungsfeld zwischen alten Ritualen und neuen (technologischen) Entwicklungen. Es war wieder eine Messe, die Mut macht - den Mut, sich mit diesen vermeintlich schweren Themen auseinanderzusetzen. Und das tat gut.
Text: Regine Pfeiff
Offene Türen, offene Herzen

Wenn es draußen kalt und dunkel wird, sind es oft kleine Gesten, die Wärme schenken. Im Advent 2025 hat die Dorfgemeinschaft von Grußendorf genau das getan – und damit viele Herzen berührt. An etlichen Abenden öffneten Vereine und Dorfbewohner ihre Türen und luden zu einem gemütlichen Beisammensein ein, das weit mehr als ein Treffen mit Punsch und Keksen war.
Kerzenschein, Lachen, gute Gespräche und das Gefühl, willkommen zu sein: jede geöffnete Tür erzählte ihre eigene Geschichte, doch überall war dieselbe Verbundenheit spürbar. Alte Bekannte kamen zusammen, neue Begegnungen entstanden und für einen Moment rückte der oft hektische Alltag in den Hintergrund. Es waren Abende, die zeigten, wir wertvoll die Gemeinschaft ist.
Aus dieser besonderen Atmosphäre heraus entstand auch der Wunsch, etwas weiterzugehen.
Die bei den Treffen gesammelten Spenden ergaben die stolze Summe von 1.000 €, die nun an unseren Verein übergeben wurde. Mit dieser Summe wird eine Arbeit unterstützt, die von Mitgefühl, Zeit und Menschlichkeit lebt – die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihren Angehörigen in einer der sensibelsten Lebensphasen.
„Was bleibt, ist das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes getan zu haben“, sagten Beteiligte rückblickend.
Die offenen Adventstüren haben gezeigt: Wenn Menschen ihre Türen öffnen, öffnen sie auch ihre Herzen – und können gemeinsam Gutes bewirken.
Ein Advent, der in Erinnerung bleibt. Und ein Dorf, das Zusammensteht.
Text: Marianne Dettmer