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Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

(Dalai Lama)

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Weitere Informationen finden Sie  - Veranstaltungen

Blickwechsel

Lesen Sie auch unser Informationsblatt "Blickwechsel" mit interessanten Themen und Geschichten. Sie finden es in Apotheken, bei Ärzten und in öffentlichen Bereichen.

Den aktuellen Blickwechsel Nr.70 finden Sie auch hier unter Downloads - Blickwechsel

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Weitere interessante Nachrichten und Artikel finden Sie auch im - Archiv

 

Protokoll MV 2025

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 13.11.25 finden Sie unter Protokolle

Regionaler Seniorennachmittag

Der regionale Seniorennachmittag der Kirchengemeinden der Region Nord-West findet drei Mal im Jahr statt und wird abwechselnd in den Gemeindehäusern der beteiligten Kirchengemeinden ausgerichtet. Zur Region Nord-West des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen gehören die Kirchengemeinden Groß Oesingen, Hankensbüttel, Sprakensehl und Steinhorst.
Am 15. Juli 2026 war das DoerpHus, das neue Gemeindehaus in Groß Oesingen, Gastgeber der Veranstaltung. Nach einer Andacht, die Pastor Benjamin Fütterer hielt, und einem gemütlichen Kaffeetrinken stellte sich unser Verein den zahlreichen Seniorinnen und Senioren vor.
Die Koordinatorinnen Claudia Baderschneider und Petra Campe gaben einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche unseres Vereins. Ergänzend berichtete Almuth Engel-Marx, die sich ehrenamtlich engagiert, anhand eines kurzen Praxisbeispiels von einer Begleitung und machte so die Arbeit des Vereins anschaulich.
Die Seniorinnen und Senioren aus den Dörfern der Region verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse. Im anschließenden Austausch nutzten viele die Gelegenheit, Fragen zu den Aufgaben, Angeboten und Arbeitsbereichen des Vereins zu stellen und sich umfassend zu informieren.
GWG Quartierfest

Die GWG hatte zu einem fröhlichen Nachmittag mit Hüpfburg, Riesenbausteinen, Glitzertattoos, Kreativaktionen sowie Kaffee und Kuchen und weiteren Angeboten geladen.
Auch wir durften uns wieder vorstellen, hatten einen schönen Nachmittag und freuen uns schon auf die nächste Einladung. 
Bis zum nächsten Quartierfest.
Engagement mit Herz

Mit viel Kreativität, Teamgeist und großem Engagement hat die Projektgruppe des Ganztages der Fritz-Reuter-Realschule unter dem Titel „Werbeartikel unserer Schule – Fritz-Reuter-MERCH“ eine Woche lang individuelle Werbeartikel mit dem Schullogo gestaltet und hergestellt.
Den gelungenen Abschluss bildete die Präsentation am Freitag: Mit viel Liebe zum Detail richteten die Schülerinnen und Schüler einen ansprechenden Verkaufsstand her und begeisterten Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern sowie Lehrkräfte für ihre Produkte. 
Dabei ging es ihnen um weit mehr als den Verkauf der selbst gefertigten Artikel. Mit großem Einsatz überzeugten sie die Besucherinnen und Besucher, zusätzlich für den guten Zweck zu spenden.
Von Beginn an stand für die Projektgruppe fest, dass jeder eingenommene Cent der ambulanten Kinderhospizarbeit SONne in unserem Verein zugutekommen sollte. Dieses soziale Engagement und die selbstverständliche Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, verdienen höchste Anerkennung.
Am 01. Juli 2026 besuchten sie uns in der Geschäftsstelle, um den symbolischen Scheck zu überreichen. Diese bewegende Geste zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit Kreativität, Eigeninitiative und Mitgefühl einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten können.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses wunderbare Projekt möglich gemacht haben.

Tippen für die Kinderhospizarbeit

Seit mehr als 22 Jahren verbindet die Liga-Tipper-Familie Menschen mit einer gemeinsamen Leidenschaft für den Fußball und einem großen Herzen für den guten Zweck. Was einst als Tippgemeinschaft begann, ist heute ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft, Engagement und Solidarität viel bewegen können.
Mit ihrer diesjährigen Spendenaktion setzt die Liga-Tipper-Familie erneut ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit. Ziel war es, die wertvolle Arbeit der Kinderhospizarbeit SONne zu unterstützen und gleichzeitig auf die wichtige Begleitung und Unterstützung aufmerksam zu machen, die betroffene Kinder und ihre Familien erfahren.
Im Rahmen der 22. Liga-Tipper-Show konnte durch die großzügige Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, engagierter Sponsoren sowie einer Tombola Spenden in Höhe von 1.500 € gesammelt werden. Jeweils 750 € kommen der Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. sowie unserem Verein zugute.
Unser herzlicher Dank gilt der gesamten Liga-Tipper-Familie, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Sponsoren sowie allen, die diese Aktion mit ihrer Spende möglich gemacht haben. Ihr Einsatz schenkt Hoffnung, stärkt den Zusammenhalt und trägt dazu bei, dass betroffene Familien die Unterstützung erhalten, die sie so dringend benötigen.
ALS  - ein schweres Schicksal

„Die ALS-Gruppe in der DGM hat die Mohnblume, die trotz ihrer Zartheit kraftvoll blüht, zum positiven Symbol der ALS ausgewählt. Wie die offene Blüte des Klatschmohns unmittelbar den Unwägbarkeiten der Natur ausgesetzt ist, so erhalten viele ALS-Patienten ihre alles verändernde Diagnose direkt und unverblümt. Ihr Leben und das Leben ihrer Angehörigen ändert sich unumkehrbar. Die schönen Dinge im Leben mit anderen Augen, mit Leuchtkraft, zu sehen, hilft Betroffenen, nicht zu verzweifeln an ihrer Erkrankung. Obwohl ALS noch nicht
heilbar ist, bleibt die Hoffnung, dass die Wissenschaft die Krankheit eines Tages besiegen wird.“
(Zitat aus dem ALS Flyer)
 
 
Am 25. Juni 2026 durften wir Frau Ingrid Haberland und Herrn Ulrich Germar, Leiter der ALS-Gesprächsgruppe Hannover, bei uns begrüßen. Ziel ihres Besuchs war es, unseren ehrenamtlich Mitarbeitenden die Arbeit der ALS-Gruppe innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) näherzubringen und Einblicke in die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu geben.
Frau Haberland ist Mitglied des Landesvorstands der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) sowie stellvertretende Vorsitzende der ALS-Gruppe Hannover. Gemeinsam mit Herrn Germar leitet sie den ALS-Gesprächskreis Hannover. Darüber hinaus betreut sie einen Online-ALS-Gesprächskreis in Bad Sooden-Allendorf. Nach einer kurzen Vorstellung der vielfältigen Angebote und Aufgaben der DGM übergab sie das Wort an Herrn Germar.
Herr Germar berichtete eindrucksvoll aus seiner persönlichen Erfahrung als Angehöriger. Seine Ehefrau erhielt im Jahr 2016 die Diagnose ALS und wurde bis zu ihrem Tod im Jahr 2019 von ihm zu Hause gepflegt. Durch diese intensive Zeit eignete er sich umfassendes Wissen über die Erkrankung, die pflegerische Versorgung sowie die vielfältigen Unterstützungsangebote an. Dieses Wissen gibt er heute sowohl in den Gesprächskreisen an Betroffene und Angehörige als auch in Vorträgen an interessierte Fachkräfte und Ehrenamtliche weiter.
Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Erkrankung ALS selbst. Sie beginnt meist schleichend, verläuft individuell unterschiedlich und ist bis heute nicht heilbar. Während die Krankheit früher überwiegend bei Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auftrat, zeigt sich inzwischen zunehmend, dass auch jüngere Menschen betroffen sein können. Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass ALS vergleichsweise häufig bei sportlich aktiven und gesund lebenden Menschen auftritt. In einigen Fällen kann auch eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen.
Herr Germar betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Vernetzung mit Unterstützungsangeboten unmittelbar nach der Diagnose. Der Kontakt zu Sanitätshäusern, Palliative-Care-Pflegediensten, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sowie zu Gesprächsgruppen ermöglicht es Betroffenen und Angehörigen, sich frühzeitig über bestehende Hilfen zu informieren und diese bei Bedarf später unkompliziert in Anspruch zu nehmen. Ergänzend können spezielle physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, insbesondere zur Erhaltung der Handfunktion, sowie logopädische Behandlungen bei Sprach- und Schluckstörungen die Lebensqualität verbessern. Auch die Beratung zu Hilfsmitteln, wie Absauggeräten oder Atemmasken bei Kurzatmigkeit, trägt dazu bei, die Symptome zu lindern.
Da Menschen mit ALS im späteren Verlauf der Erkrankung einen sehr hohen Pflegebedarf haben, ist eine Aufnahme in stationäre Pflegeeinrichtungen oft nicht möglich. Ambulante Hospizdienste leisten daher wertvolle Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen im häuslichen Umfeld. Wenn eine Versorgung zu Hause nicht mehr gewährleistet werden kann, bieten Palliativambulanzen, Palliativstationen in Krankenhäusern sowie stationäre Hospize eine wichtige Alternative.
Der Vortrag vermittelte den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Menschen mit ALS und ihre Angehörigen konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Information, eine gute Vernetzung sowie der Austausch mit anderen Betroffenen und Fachkräften sind.

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