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Hospizarbeit-Gifhorn

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Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

(Dalai Lama)

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Blickwechsel

Lesen Sie auch unser Informationsblatt "Blickwechsel" mit interessanten Themen und Geschichten. Sie finden es in Apotheken, bei Ärzten und in öffentlichen Bereichen.

Den aktuellen Blickwechsel Nr.70 finden Sie auch hier unter Downloads - Blickwechsel

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Weitere interessante Nachrichten und Artikel finden Sie auch im - Archiv

 

Protokoll MV 2025

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 13.11.25 finden Sie unter Protokolle

Besuch beim Pfötchenglück

Am 18. Mai 2026 haben wir unsere Zeit der Kindertrauergruppe auf das Gelände vom Pfötchenglück Gifhorn e.V. in Wilsche verlegt. Wir wurden dort von Andrea und Iris mit offenen Armen und einer unbeschreiblichen Herzlichkeit begrüßt.
Das Ziel vom Pfötchenglück ist es, Tieren verschiedenster Art ein glückliches und sorgloses Leben zu ermöglichen. Dies wurde den Kindern der Kindertrauergruppe „Der Kleine Leuchtturm“ vorgestellt und die Kinder konnten hautnah viele neue Eindrücke sammeln: Eier sammeln, die kleinen Hunde streicheln, die Esel kämmen und für die Schafe ein „ordentliches“ Zuhause schaffen (hier wurden die „Hinterbliebenschaften“ freiwillig entfernt). Die Kinder waren Feuer und Flamme und haben viel Eigeninitiative gezeigt. 
Zwischendurch gab es immer wieder vonseiten Andrea und Iris nützliche und informative Erklärungen bzw. Ergänzungen. Keine Frage blieb unbeantwortet.
Eine kleine Stärkung für die fleißigen „Helfer“ gab es auch. Es war rundum ein gelungener Ausflug, bei dem die Kinder erkennen konnten, wie wichtig es ist, einen Zufluchtsort zu haben (an dem man eben trauern darf oder „aufgefangen“ wird).
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den Ehrenamtlichen vom Pfötchenglück und können nur den „Hut ziehen“ vor so viel Engagement und Liebe, die sie für die Tiere aufbringen. 

Text: Kindertrauergruppe „Der kleine Leuchtturm“

Eine Klangreise in der Schlosskapelle

Christina Misczyk hatte alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des ambulanten Hospizvereins und des Hospizhauses Gifhorn am Dienstag, den 12. Mai 2026 zu einer wohltuenden Klangreise mit tiefer Entspannung in die Schlosskapelle eingeladen. 
Neun Personen genossen die Reise mit  Klangschalen, Gong und Monochord. Erstaunlich die völlig unterschiedlichen Wirkungen bei den Teilnehmenden: Von alten Erinnerungen bis zum Einschlafen haben wir wertvolle Erfahrungen miteinander teilen dürfen und diesen besonderen Ort mitten in Gifhorn nochmal ganz neu entdeckt.
Anschließend konnte jeder Teilnehmende die Klangwelten in einer großen Klangschale stehend spüren.
Die Veranstaltung drängt nach Wiederholung: Wir planen für Dienstag, den 10. November 2026 um 17.00 Uhr ein weitere Klangreise in der Schlosskapelle. 

Text: Georg Julius

Ein Filmabend mit Popcorn

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereins hat mit Unterstützung des Büros zu einem Filmabend im Seminarraum des Hospizhauses Gifhorn geladen. Es wurde der Film "Blaubeerblau" gezeigt und stilecht natürlich Popcorn dazu gereicht.
Der deutsche Fernsehfilm Blaubeerblau erzählt die Geschichte des schüchternen Architekten Fritjof, der eher zurückgezogen lebt und sich schwer damit tut, sein eigenes Leben aktiv zu gestalten. Als er den Auftrag erhält, ein Hospiz zu vermessen, wird er erstmals intensiv mit dem Thema Tod konfrontiert. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Schulkameraden Hannes, der schwer an Krebs erkrankt ist.
Durch die Freundschaft zu Hannes und die Begegnungen mit den Hospizbewohnern beginnt Fritjof langsam, seine Ängste zu überwinden und sein Leben bewusster wahrzunehmen. Besonders Hannes’ letzter Wunsch bringt ihn dazu, über sich hinauszuwachsen. Der Film verbindet ernste Themen wie Sterben und Vergänglichkeit mit warmherzigem Humor und zeigt, wie Menschen durch schwierige Erfahrungen neuen Lebensmut finden können.
Es war ein schöner Abend. Trotz des Themas wurde viel gelacht.
Ein Angebot, das begeistert

Einmal noch ans Meer fahren, ein Ausflug in die Berge, das Elternhaus sehen, ein Konzert erleben, Kaffee und Kuchen im Lieblingscafé genießen oder ein spannendes Fußballspiel im Stadion verfolgen.
Diese und andere Wünsche erfüllt der DRK Kreisverband Gifhorn Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. Der Fahrgast wird durch qualifizierte Ehrenamtliche des DRK Kreisverbandes Gifhorn und ggf. ehrenamtlich Begleitende unseres Vereins begleitet. Die Fahrt findet in der Regel am Wochenende statt und sollte mit Hin- und Rückfahrt innerhalb eines Tages realisierbar sein. Das Angebot ist für den Fahrgast und eine Begleitperson kostenlos.
Gestern wurde der neue Wünschewagen der Öffentlichkeit vorgestellt. Nichts erinnert mehr an einen Krankenwagen. Nicht einsehbare Panoramafenster, Verkleidung der technischen Geräte und ein schön gestalteter Innenraum macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Ein Angebot, dass man nutzen sollte.
5. Ehrenamtstag auf Burg Warberg

Für den 5. Ehrenamtstag am 25. April 2026 auf Burg Warberg wurde unter der Leitung unseres Vereins ein Programm um Haltung, Begegnung und Perspektivwechsel in der Hospizarbeit zusammengestellt, denn: „Haltung haben bedeutet, anderen Halt geben zu können“ (Helmut Glaßl).
Der Tag begann mit einem offenen Ankommen und ersten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre. Nach der offiziellen Begrüßung leitete ein vielseitiges Vortragsprogramm in das zentrale Thema des Tages ein:  „Hospiz(arbeit) ist Haltung“
Gerhard Stolz zeigte in seinem Vortrag „Eine Frage der Haltung“, wie eine hospizliche Haltung Orientierung für ein respektvolles und wertschätzendes Zusammenleben geben kann. Im Anschluss regte Renate Lohmann mit „Ich bin nicht krank – ich sterbe nur“ dazu an, den Blick auf das Lebensende zu verändern und Sterben als Teil des Lebens bewusster wahrzunehmen. Beide Vorträge boten Raum für Fragen und anschließendem persönlichen Austausch.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen und so unterschiedliche Impulse aus dem Ehrenamtstag mitzunehmen.
In insgesamt sechs Workshops konnten die Teilnehmenden individuelle Schwerpunkte setzen und sich aktiv einbringen.
Das Themenspektrum war breit gefächert: So vertiefte Gerhard Stolz in seinem Workshop „Haltung bewahren oder Fassung verlieren?“ die Inhalte seines Vortrags. Mit „Worte sind Fenster oder sie sind Mauern…“ vermittelte Ingrid Rehfeldt Einblicke in die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Unter dem Titel „Rosabrille oder Perspektivwechsel“ setzte sich Renate Lohman – aufbauend auf ihren Vortrag „Ich bin nicht krank – ich sterbe nur“ – mit dem Einfluss persönlicher Einstellungen auf die eigene Wahrnehmung auseinander. Im „Der letzte öffentliche Auftritt“ rückte Christiane Widdrat die bewusste Gestaltung des Lebensendes in den Mittelpunkt und gab Impulse zur eigenen Abschiedskultur.  „Seelensport“ mit Tatiana Döring verband Bewegung mit innerer Stärkung und lud dazu ein, Körper und Emotionen in Einklang zu bringen. Der Workshop „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“ von Volker Schmuck, eröffnete anhand des Märchens Die Bremer Stadtmusikanten neue Perspektiven auf Gemeinschaft und das Lebensende.
Der Tag klang in einer herzlichen Atmosphäre bei Kaffee und Keksen aus. Neben den inhaltlichen Impulsen war vor allem der Austausch untereinander ein zentraler Bestandteil des Tages. Viele Gespräche, neue Denkanstöße und das Gefühl von Gemeinschaft machten den Tag besonders wertvoll.
Herzlichen Dank an alle, die den 5. Ehrenamtstag wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung für die ehrenamtlich Mitarbeitenden in der ambulanten Hospizarbeit gestaltet haben.
 
Wir danken den Förderern für die finanzielle Unterstützung, ohne die der Tag nicht hätte stattfinden können.
 
 

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